Im Unterschied zum Deutschen Bundestag und zu den Landtagen in anderen Bundesländern (außer Bremen und Hamburg) ist das Berliner Abgeordnetenhaus kein Vollzeit-Parlament, sondern beschäftigt Teilzeit-Parlamentarier.

Für die Arbeit im Berliner Abgeordnetenhaus erhalte ich eine monatliche Diät in Höhe von 3.742,00 Euro, die voll versteuert wird. Darüber hinaus erhält jeder Abgeordnete eine steuerfreie Aufwandspauschale von monatlich 2.541,00 Euro. Diese deckt vor allem die Kosten für die Miete und den Unterhalt meines Wahlkreisbüros ab, aber auch Ausgaben für Telefon, Mobiltelefon, Internet, Versicherungen, GEZ-Gebühren, Porto, Fahrten zu den zahlreichen Terminen mit ÖPNV, Auto oder Taxi, Büromaterial, den Betrieb der Internetseite, Raumkosten (z.B. für Sprechstunden) und vieles mehr. Die steuerfreie Pauschale hat auch zur Folge, dass für die Diäten keine Werbungskosten oder Sonderausgaben geltend gemacht werden können.

Bis zu einem Betrag von monatlich 4.144,00 Euro kann ich darüber hinaus bis zu drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, die mich bei meiner parlamentarischen Arbeit unterstützen. Ich habe drei Angestellte, die im Abgeordnetenhaus und im Wahlkreisbüro für mich tätig sind und mich zu Terminen begleiten.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Abgeordneter und als Mitglied des Präsidiums werde ich häufig zu Gesprächen mit Vereinen, Verbänden und Institutionen eingeladen. Diese sind im Bereich Termine auch rückwirkend dokumentiert. Gelegentlich erhalte ich im Rahmen solcher Termine für mich kostenfrei Verpflegung. Als sportpolitischer Sprecher meiner Fraktion erhalte ich darüber hinaus gelegentlich Einladungen zur kostenfreien Teilnahme an Sportveranstaltungen. Auch diese sind bei den Terminen dokumentiert.

Die Anstellung im Berliner Parlament in Teilzeit bedeutet, dass ich halbtags meinem angestammten Beruf nachgehen kann. In diesem Rahmen bin ich als Referent in der Bundeszentrale der SPD im Willy-Brandt-Haus tätig.

Ich bin Mitglied der SPD (mit jährlichen Spenden und Beiträgen von ca. 7000 Euro netto), der Gewerkschaft verdi, der Arbeiterwohlfahrt, der Berliner Tafel, der Heimatfreunde Weißensee, des Vereins Frei-Zeit-Haus e.V., im Verein der Freunde des Kino Toni e.V., beim Willy-Brandt-Zentrum Jerusalem, im Karnevalsverein Roter Stern Dransdorf, beim 1.FC Köln, im Fan-Projekt des 1.FC Köln sowie im Förderverein der Georg-von-Vollmar-Akademie.