Start des Uranium Film Festivals

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Ein aktueller Beitrag im Tagesspiegel führt einem vor Augen, welche Folgen radioaktive Strahlung hat:
„Die Haare fielen aus, das Zahnfleisch blutete, es blutete unter den Fingernägeln, fleckförmige Blutungen unter der Haut entstanden am ganzen Körper. Die Ärzte waren ratlos. Hatte diese neue Bombe einen unbekannten Krankheitserreger oder Giftgas verbreitet?“ So beschreiben Elke Tashiro und Jannes K. Tashiro in ihrem Buch „Hiroshima. Menschen nach dem Atomkrieg“ die Ratlosigkeit der Ärzte nach dem Atombombenabwurf von Hiroshima am 6. August 1945.

 
Heute beginnt das Internationale Uranium Film Festival. Die dargestellten Filme setzen sich dabei nicht nur mit den Folgen der militärischen Nutzung der Atomkraft auseinander. Auch die zivile Nutzung fordert seine Opfer.

 

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Angefangen hatte alles mit einem Film 2006 der Eheleute Suchanek über die Guarani-Indianer in Brasilien, auf deren Gebiet schon damals zwei Atomkraftwerke standen. Sie waren damals nicht die einzigen Personen die Filme über den Uranbergbau und dessen Folgen drehten und beschlossen daher diesen Werken in Form eines Filmfestivals mehr Aufmerksamkeit zu geben.

Inzwischen wurden die Inhalte der Beiträge auf die gesamte Gefahr der Atomkraft erweitert. Vom Uranbergbau bis zum Endlager.

Ziel des Festivals ist es das Thema unter die Leute zu bringen und zu zeigen, dass Atomkraft mit Uran zusammenhängt.

Als Pate begleite ich das Festival schon seit einiger Zeit. Schirmherr ist dieses Jahr unser Bundestagsabgeordneter Klaus Mindrup.

Wir würde uns freuen, wenn Sie sich persönlich von den einzigartigen Beiträgen des Filmfestivals überzeugen.

Alle Informationen erhalten Sie hier:

Kulturbrauerei

Wann: 11. bis 15. Oktober
Wo: Kino in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36 / 10435 Berlin – Prenzlauer Berg

Mittwoch, 11.10., 18 Uhr: Präsentation der Fotoausstellung „Brasiliens Tschernobyl 1987“ mit Odesson Alves Ferreira aus Brasilien.
19 bis 22 Uhr: Eröffnung u.a. mit Klaus Mindrup (MdB)

Eintrittspreise Filmvorführungen:

Einzelticket: sieben Euro – Schüler/Studenten/Behinderte fünf Euro

Festivalpässe: Auf Anfrage / Vorverkauf im Kino
Kartenreservierung

Telefon: 0172/8927879, E-Mail: uraniumfilmfestivalberlin@gmx.de

Zeiss-Großplanetarium

Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin
Freier Eintritt zur Fotoausstellung „Hibakusha weltweit“ und zu Sonderveranstaltungen.

Dienstag, 10.10., 19 Uhr: Ausstellungseröffnung und Kurzfilme im Kino des Planetariums.

Kontakt Festivalorganisation:
info@uraniumfilmfestival.org

Mehr Infos im Internet: www.uraniumfilmfestival.org

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