Berlin steht für Vielfalt – und gegen jede Form von Hass

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Zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2026

Am 17. Mai wird weltweit der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie begangen. Dieser Aktionstag erinnert an ein wichtiges historisches Datum: Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten – ein Meilenstein im Kampf für die Gleichberechtigung von LSBTIQ*-Menschen.

Seit seiner Einführung im Jahr 2005 dient dieser Tag dazu, auf Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung aufmerksam zu machen, die Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität weiterhin erleben – weltweit, aber auch hier bei uns.

Als Berliner Abgeordneter ist es mir ein zentrales Anliegen, klar zu sagen: Unsere Stadt steht für Offenheit, Respekt und Vielfalt. Berlin ist Heimat für Menschen unterschiedlichster Lebensentwürfe – und genau das macht unsere Gesellschaft stark. Doch wir dürfen nicht wegsehen, wenn Hass und Vorurteile diese Vielfalt bedrohen.

Gerade in Zeiten, in denen queere Menschen wieder vermehrt Anfeindungen erleben, braucht es ein deutliches politisches Signal. Wir müssen uns entschieden gegen jede Form von Homo- und Transfeindlichkeit stellen – im Alltag, in Institutionen und im öffentlichen Raum.

Der Internationale Aktionstag ist daher nicht nur ein Gedenktag, sondern auch ein Aufruf zum Handeln: für gleiche Rechte, für gesellschaftliche Akzeptanz und für ein Leben ohne Angst. Politik, Zivilgesellschaft und jede und jeder Einzelne sind gefragt, Verantwortung zu übernehmen.

Berlin wird auch weiterhin ein Ort sein, an dem Vielfalt geschützt und gefeiert wird. Dafür setze ich mich mit Nachdruck ein.

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