Heute vor 77 Jahren, am 12. Mai 1949, endete die Berlin-Blockade – eines der prägendsten Kapitel unserer Stadtgeschichte. Aus diesem Anlass findet heute am Luftbrückendenkmal am Platz der Luftbrücke eine Gedenkveranstaltung statt. An der Veranstaltung nehme ich unter anderem mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner teil.
Die Berlin-Blockade war eine Zeit großer Not, Unsicherheit und Bedrohung. Von 1948 bis 1949 wurde West-Berlin durch die Sowjetunion blockiert. Die Versorgung der Stadt konnte in dieser Zeit nur durch die Luftbrücke sichergestellt werden. Die sogenannten Rosinenbomber brachten Lebensmittel, Kohle und andere lebenswichtige Güter nach Berlin. Viele Menschen setzten sich damals mit großem Mut, Einsatz und Verantwortungsbewusstsein dafür ein, dass Berlin weiter versorgt werden konnte.
Die Luftbrücke war weit mehr als eine logistische Meisterleistung. Sie war ein starkes Zeichen internationaler Solidarität und ein Versprechen an die Menschen dieser Stadt: Berlin wird nicht allein gelassen. Dieses Versprechen hat die Berlinerinnen und Berliner damals getragen und ist bis heute Mahnung und Auftrag zugleich.
Gerade in einer Zeit, in der Frieden, Freiheit und Demokratie erneut unter Druck geraten, ist die Erinnerung an das Ende der Berlin-Blockade aktueller denn je. Sie zeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Mut und Menschlichkeit sind – damals wie heute.
Mein Dank gilt allen, die heute an das Ende der Berlin-Blockade erinnern, sowie allen, die sich für ein freies, demokratisches und solidarisches Berlin einsetzen.
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