Stoppt die Kündigung des Atelierhaus in der Prenzlauer Promenade. Kultur statt Verdrängung.

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Rettet das Atelierhaus – Kultur braucht Räume

Heute habe ich bei der Kundgebung für den Erhalt des Atelierhauses an der Prenzlauer Promenade gesprochen. Die große Beteiligung hat eindrucksvoll gezeigt: Dieses Haus ist weit mehr als ein Gebäude. Es ist ein Ort der Kunst, der Kreativität und der Begegnung – und damit ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt.

An dieser auch schon mal ein großer Dank an alle anderen Vertreter der demokratischen Parteien in Berlin.

Anlass der Kundgebung war die Kündigung der Mietverträge der Künstlerinnen und Künstler durch die GSE (Gesellschaft für StadtEntwicklung), die derzeit im Rahmen des Berliner Arbeitsraumprogramms zahlreiche Atelierhäuser verwaltet, um Künstlern bezahlbare Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen. Die nun erfolgten Kündigungen bedeuten für die Betroffenen die akute Gefahr, ihre Ateliers und damit ihre Arbeitsgrundlage zu verlieren. Das ist nicht nur ein schwerer Einschnitt für die Kulturschaffenden selbst, sondern auch ein Verlust für den Kulturstandort Berlin.

Für mich ist deshalb klar: Die Kündigungen müssen zurückgenommen werden. Statt funktionierende Atelierstandorte aufzugeben, braucht es Lösungen, die den Fortbestand des Atelierhauses langfristig sichern und den Künstlerinnen und Künstlern Planungssicherheit geben. Berlin kann es sich nicht leisten, immer mehr Räume für Kunst und Kultur zu verlieren.

Besonders gefreut hat mich, dass auch der Berliner SPD-Landesvorsitzende Steffen Krach bei der heutigen Kundgebung ein klares Zeichen gesetzt hat. Er hat deutlich gemacht, dass Kultur und die Menschen, die sie schaffen, unverzichtbar für Berlin sind. Diese Haltung teile ich ausdrücklich: Eine Stadt wie Berlin lebt von ihrer kreativen Vielfalt – und diese braucht verlässliche Räume sowie die politische Unterstützung, die sie verdient.

Ich danke allen, die sich mit großem Engagement für den Erhalt des Atelierhauses einsetzen. Ihr Einsatz zeigt, wie wichtig dieser Ort für viele Menschen ist. Als Abgeordneter werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass Berlin eine Stadt bleibt, in der Kunst und Kultur nicht verdrängt, sondern ermöglicht werden.

Denn eine lebendige Metropole braucht bezahlbare Räume für Kreativität – heute und in Zukunft. Deshalb muss das Atelierhaus erhalten bleiben und die ausgesprochenen Kündigungen gehören zurückgenommen.

 

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