Seit nun mehr als zwei Jahrzehnten, genauer gesagt seit 1999, haben die Vereinten Nationen den 12. August zum Internationalen Tag der Jugend gekrönt. Seitdem machen verschiedene Organisationen an diesen Tag auf die Belange Jugendlicher Aufmerksam. Themen wie schlechte Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten junger Menschen in vielen Ländern, die Folgen der Umweltzerstörung für die nachkommenden Generationen oder mangelnde politische Gestalltungsmöglichkeiten stehen dabei im Vordergrund.
Um dem entgegenzuwirken, rücken die Vereinten Nationen zum diesjährigen Internationalen Tag der Jugend das politische Engagement junger Menschen in den Mittelpunkt unter dem Motto „Different Contexts, Common Aspirations“ – „Unterschiedliche Lebensbedingungen, gemeinsame Hoffnungen“.
Dabei wird besonders auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten junger Menschen und ihre gemeinsamen Wünsche nach Sicherheit, Chancen und einer selbst bestimmten Zukunft hingewiesen.
Für mich ist klar: Politik darf nicht nur über junge Menschen sprechen, sondern muss gemeinsam mit ihnen gestaltet werden. Jugendliche brauchen echte Möglichkeiten, ihre Ideen und Erfahrungen in politische Entscheidungen einzubringen. Dazu gehören starke Jugendvertretungen, gute Bildungs- und Ausbildungschancen sowie Räume für gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement.
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