Gedenken an die Geschwister Scholl

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Bildquelle: https://www.weisse-rose-stiftung.de/

Am 18. Februar 1943 wurden Hans Scholl und Sophie Scholl in der Ludwig-Maximilians-Universität München verhaftet. Zuvor wurden sie bei der Verteilung von Flugblättern vom Hausmeister Jakob Schmid beobachtet, welcher das bei der Gestapo meldete.

Ihr „Verbrechen“ war ihr Mut. Als Mitglieder der Weißen Rose hatten sie mit Flugblättern zum Widerstand gegen das Nazi-Regime aufgerufen. Sie forderten Freiheit Demokratie und ein Ende von Krieg und Menschenverachtung. Nur wenige Tage später, genauer am 22. Februar 1943, verurteilte der Volksgerichtshof unter dem Vorsitz von Roland Freisler die Geschwister in einem Schauprozess zum Tode. Noch am selben Tag wurden sie hingerichtet. Ihr Leben endete, doch ihr Wirken blieb unvergessen.

Heute gedenken wir Hans und Sophie Scholl in tiefer Dankbarkeit und Demut. Ihr Einsatz für Würde, Freiheit und Menschlichkeit verpflichtet uns auch heute. Ihr Widerstand erinnert uns daran, dass Demokratie Mut braucht den Mut, aufzustehen, zu widersprechen und Verantwortung zu übernehmen. Heute stehen die Geschwister Scholl für Hoffnung und ein Deutschland, das aus seiner Geschichte lernt. Wir gedenken heute an Hans und Sophie Scholl in tiefer Dankbarkeit und die Erinnerung bleibt mahnend zugleich.

 

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