Internationaler Tag der Taubblindheit am 27. Juni

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Mit der Anerkennung des Internationalen Tages des Taubblindheit am 27. Juni ist der langersehnte Traum der weltweiten Taubblindheit Community wahrgeworden. Diese Entscheidung markiert einen historischen Meilenstein im Kampf um Sichtbarkeit und Anerkennung einer viel zu oft übersehenen Behinderungsgruppe.

Der 27. Juni ist kein rein zufälliger gewählter Tag. Es ist der Geburtstag von Helen Keller, der unvergesslichen Pionierin der Taubblindenbewegung. Sie wurde trotz ihrer Taubblindheit zu einer weltbekannten Autorin und Aktivistin, die bis heute als Symbol für Mut und Überwindung steht. Dieser Tag soll Identität, Rechte, Gleichberechtigung und soziale Inklusion taubblinder Menschen in den Fokus rücken.

„Der 27. Juni ist kein Feiertag, sondern ein Tag, an dem wir die Glocken läuten müssen, damit die ganze Welt hört, dass wir Taubblinden da sind”, betont V. Draganova, Generalsekretärin des Weltverbandes der Taubblinden.

Trotz der Erfolge gibt es weiterhin große Herausforderungen. Die Dunkelziffer taubblinder und hörsehbehinderter Menschen ist nach wie vor hoch. Zudem muss die Diagnostik von Taubblindheit und Hörsehbehinderungen dringend verbessert werden. Dabei war die Anerkennung des Merkzeichens TBI im Schwerbehindertenausweis seit 2014 nur ein erster Schritt. Jetzt braucht es systematische Erfassungen, denn nur mit verlässlichen Zahlen können Politik und Gesellschaft die tatsächlichen Bedarfe taubblinder Menschen ermessen und entsprechend unterstützen. Dafür setzen wir uns als SPD ein, um die Inklusion weiter voran zu treiben.

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