Die Fontäne kommt zurück – aber Weißensee braucht mehr als Ankündigungen

Die Menschen in Weißensee freuen sich darauf, dass ihre Fontäne wieder sprudeln soll. Dieses Wahrzeichen gehört zum Weißen See wie die Uferpromenade und der Park. Dass das Bezirksamt nun eine Reparatur und die „schnellstmögliche“ Rückkehr ankündigt, ist zunächst eine gute Nachricht.

Aber genau diese Formulierung wirft auch Fragen auf: Was bedeutet „schnellstmöglich“ konkret? Wann können die Berlinerinnen und Berliner wieder mit der Fontäne rechnen? Und warum braucht es bei einem so wichtigen, aber überschaubaren Projekt erneut erst öffentlichen Druck, bevor Bewegung entsteht?

Der Weiße See ist ein zentraler Ort für Weißensee. Die Menschen erwarten zu Recht, dass ihr Bezirksamt nicht nur reagiert, sondern vorausschauend handelt. Unter der Verantwortung der zuständigen Bezirksstadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU) zeigt sich leider zu häufig ein Muster aus Verzögerungen, Ankündigungen und fehlender Verbindlichkeit – von der Fontäne am Weißen See bis hin zur Sanierung der Schönstraße.

Gute Bezirkspolitik bedeutet, Probleme frühzeitig zu erkennen und Projekte zuverlässig umzusetzen. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen keine weiteren Vertröstungen, sondern einen klaren Zeitplan und sichtbare Ergebnisse.

Die Rückkehr der Fontäne sollte deshalb nicht nur ein schönes Bild für Weißensee sein, sondern auch ein Anlass, über die Qualität unserer Verwaltung zu sprechen. Ein Wahrzeichen verdient Verlässlichkeit – und die Menschen in Weißensee ebenfalls.

Also wann genau, liebe CDU Pankow, wird die Fontaine am Weißen See wieder in Betrieb sein?

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