Schriftliche Anfrage: Verkehrsprojekte in Weißensee, Blankenburg und Malchow

Viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern auf der Straße und beim Stadtteiltag haben meinen Eindruck gestärkt, dass es Klärungsbedarf bei laufenden und angedachten Verkehrsprojekten im Berliner Nordosten gibt. Zusammen mit meinen Kollegen Clara West und Tino Schopf habe ich daher die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz über die Pläne zum Umbau der Berliner Allee in Weißensee und daraus resultierenden Konsequenzen für die anderen Stadtteile befragt. Hierbei ging es um Planungsprozesse, die Einbindung der Öffentlichkeit zu jedem Zeitpunkt, bisherige Zeitpläne sowie Ideen und Maßnahmen für die Stadtteile Malchow und Blankenburg.

Weißensee – Was passiert rund um die Berliner Allee?

Der Senat erklärt in seinem Antwortschreiben, dass eine Erneuerung des Abschnitts der Berliner Allee zwischen der Pistoriusstraße und der Rennbahnstraße inklusive einer Neugestaltung des Straßenraumes angedacht ist. Derzeit wird die Ausschreibung einer Verkehrs-/ Machbarkeitsstudie vorbereitet. Durch das hohe Aufkommen solcher Studien beim Senat, sind die Bearbeitungskapazitäten zurzeit ausgeschöpft, weshalb der Studie vorerst nicht die oberste Priorität zugesprochen wurde. Ziel der Studie sei die Findung einer Vorzugsvariante, um bestehende Defizite weitestgehend zu eliminieren. Erst daran anknüpfend können jedoch weitere Schritte geplant werden. Auch weil der Prozess aufgrund schwieriger Abstimmungsprozesse schwer datierbar sei, könne ein genauer Zeitplan momentan nicht skizziert werden. Informationen würden umgehend auf der Internetpräsenz der Senatsverwaltung veröffentlicht und eine Einbindung der Anwohner in alle Planungsphasen werde verfolgt.

Gefragt nach der Bereitstellung sicherer Radwege versichert die Senatsverwaltung die Belange aller Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Die Eckpunkte, welche sich aus dem Mobilitätsgesetz ergeben, fließen dabei in die Querschnittsfindung ein. Es müssen zwischen den Möglichkeiten der Straßenbreite und den Ansprüchen aller Verkehrsteilnehmer abgewogen werden, welche Variante hier für einen sicheren Radverkehr bereitgestellt werden könne. Die Lücke im Radwegnetz in dem Abschnitt zwischen der Gürtelstraße und der Smetanastraße werde nicht angegangen. Die Nebenstraßen der Berliner Allee seien als Tempo 30 Zonen ausreichend, um einen Radverkehr in beide Richtungen zu gewährleisten und über die bestehenden und zukünftig angedachten Querungsmöglichkeiten diese Wege mit der Berliner Allee zu verbinden.

Des Weiteren haben wir gefragt, welche Überlegungen es für die Verbesserung der Überquerungssituation für Fußgänger und Fußgängerinnen an den Tramhaltestellen Berliner Allee/ Indira-Gandhi-Straße, Antonplatz und Albertinenstraße gebe. Der Senat antwortet, dass es hierfür noch keine Maßnahmenvorschläge gäbe, da dies u.a. im Zentrum der Machbarkeitsstudie und Gesprächen mit der BVG und VLB stünde. Würden sich die Gleisverläufe oder andere Teile der Straßenlandschaft durch den Umbau verschieben, müssten auch die Haltestellen(-zugänge) neu überdacht werden.

Neuerungen für den öffentlichen Personennahverkehr auf der Strecke sind nicht geplant. Die derzeitige schrittweise Umstellung auf längere Straßenbahnen der Linien M4 und M13 werde schrittweise durchgeführt. Weitere Veränderungen seien für die sichere und zuverlässige Abwicklung des Betriebs nicht notwendig.

 

Malchow und Blankenburg – Was passiert, um die Ortskerne zu entlasten?

Der Straßenzug zwischen dem Alexanderplatz und dem Berliner Ring (BAB A 10) gehört zum übergeordneten Straßennetz von Berlin, ist als großräumige Straßenverbindung eingestuft und als Bundesstraße B 2 klassifiziert. Neben den oben geschilderten Umbauplänen ist die Entlastung Malchows übergeordnetes Senatsziel. Wegen der permanenten Staus und der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, wurde eine Ortsumfahrung Malchows angemeldet und ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 mit „vordringlichem Bedarf“ aufgeführt. Die Ortsumfahrung soll die Sicherheit Malchows verstärken, die Zerschneidung des Ortes aufheben und den öffentlichen Nah- und Radverkehr verbessern. Ebenfalls ist eine Verbindung der Tangentialen Verbindung Nord mit der B2 nördlich und westlich von Malchow geplant. Letztlich läuft derzeit ein Planungsfeststellungsverfahren zu einer weiteren B2-Verbindungsstraße nördlich von Malchow, um eine Verbesserung der Erreichbarkeit Buchs, Karows und Blankenburgs zu gewährleisten.

 

Eine U-Bahn für den Nordosten?

Vielfach hört man diese Forderung einer U-Bahnlinie, die von der Greifswalder Straße über die Berliner Allee nach Blankenburg und Karow führen solle. Zu welcher Einschätzung über einen Nutzen kommt der Senat? Hierzu die Antwort des Senats:

„Die angesprochene Verkehrsachse ist heute im ÖPNV mit einer sehr gut ausgebauten und leistungsfähigen Straßenbahnverbindung abgedeckt. […] Grobkostenschätzungen für die Realisierung eines solchen Vorhabens lassen, auch in Kenntnis der Kostenentwicklung des U 5-Lückenschlusses, derzeit schwer einschätzen, ob der notwendige Nachweis der Wirtschaftlichkeit erbracht werden kann, auch wenn es sich um eine nachfragestarke Relation handelt.  Dennoch ist eine solche U-Bahn-Trassenführung als eine potenziell sehr langfristige Maßnahme im Flächennutzungsplan von Berlin verankert, um sie für die Zukunft nicht zu verhindern.“

Die Originalfassung der schriftlichen Anfrage und die Antwort im Namen des Senators Jens-Holger Kirchner finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Eine Antwort

  1. NICO LANGE
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    Die Maßnahme ist Bestandteil der Investitionsplanung 2018 – 2022
    Das Jahr 2018 da passiert ja auch nicht mehr vo rMai 2019 geht es auch nicht los:
    Wir haben eigentlich keine Zeit bis 2020 – 2022 zu warten bis dahin bricht hier alles zusammen:
    Aber auch als ANWOHNEN IST MAN TAÄGLICH mit der Situation ÜBERLASTET !!!!

    Man kann ja nicht mal von EDEKA ( Haltestelle Pistoriusstr. zur Berliner-Allee / Indira-Ghandi-Str fahren ) wenn Stau ist in Weissensee weil die AUTOS WIEDER AUF den Gleisen stehen:
    Da ist man mit laufen schneller: ” DIE AUTOS HABEN AUF DEN GLEISEN NICHT ZU SUCHEN ”
    Dann muss der Gehweg verschmählert werden:
    Die Strassenbahn muss von EDEKA komment eine leichte Anhöhe rauf fahren so hat Sie Ihr eigene Gleis und immer vorfahrt und die Autos stehen nicht mehr auf den Gleisen:

    Aber auch der Dreck der in Weissensee ist, das sieht man auf den Fenstern rabend schwarz:
    Und das Atmet man täglich ein und sieht von innen genau so aus wie die Fenster:

    Die TRAM IST SO LAUT DAS MAN DENK SIE HÄTTE VIERECKIGE RÄDER SO DOLL RATTERT ES TÄGLICH AN UNSERE FENSTER VORBEI.
    DAS IST KEINE SCHÖNE LEBENSQUALITÄT.

    FAKT IST: ES MUSS WAS PASSIEREN NICHT ERST 2020 !!!! SONDERN SO SCHNELL WIE MÖGLICH .
    ES WIRD SO VIEL GELD RAUSGESCHMISSEN ABER FÜR UNS IST KEIN GELD DA.
    DAS ES JA EINE BUNDESSTRASSE B2 IST KANN DER BUND NICHT DAS GELD AUSLEGEN ????
    VIELLEICHT MACHT MAN GANZ FRECH MAL EINE ANFRAGE IN BRÜSSEL BEIM EUROPAPARLAMENT ?????

    WENN EUROPA EINE BRÜCKE FÜR GRÖTEN BEZAHLT ODER BRÜCKEN WO KEIN AUTO FÄHRT VIELLEICHT HABEN SIE DANN FÜR UNS WEISSENSEE GELD DAS UNSERE LEBENSQUALITÄT ENDLICH WIEDER STEIGT.

    NOCH EIN THEMA UNSER PARK IN WEISSENSEE IST UNSER ALLES SAU.
    ENTSCHULDIGEN SIE DEN AUSDRUCK SOOOOOOOOOO SCHEISSE SA H DER PARK NOCH NIE AUS.
    SO UNGEPFLEGT DRECKIG UND SPECKIG.

    DIE HECKE NICHT GESCHNITTEN ÜBERALL LIEGEN DIE ABGESCHNITTEN BÄUME RUM .
    DIE VIELLEN MENSCHEN DIE WENN ES HEISS IST KOMMEN “SCHEISSEN UNS DEN PARK VOLL WEIL KEINE TOILETTE DA IST UND BEIM KLEINEN HUND BESCHIFT MAN MICH.
    DIE GEBÜSCHE SIN VOLLGESCHISEN ÜBERALL LIEGT IN DEN GESBÜSCHEN DAS TEMPO RUM und stinken tut es auch bei den jetzigen temperaturen die wir zuletzt hatten:
    WIR HATTEN FRÜHER MEHRE TOILETTEN IM PARK.

    ICH FINDE DIE BSR KANN ES NICHT AUSSER MIT IHREN AUTO DIE WEGE KAPUTT FAHREN !!!!

    ABER UNSER HAUPTPROBLEM IST DER VERKHR DRECK UND LÄRM !!!!
    ES MUSS WAS PASSIERE VIEL FRÜHER LIEBER HEUTE ALS MORGEN !!!!

    ES TUT MIR LEID DAS ICH IHNEN MEIN LEID GEKLAGT HABE ABER DER VERKEHR HIER IN WEISSENSEE BRINGT EIN AN SEINE GRENZEN . ZUM SCHLUSS PASSIERT GAR NICHT UND ALLES BLEIBT WIE ES IST WEIL KEIN GELD DA IST: AM PASEDAGPLATZ, BUSCHALLE UNDE ANTONPLATZ ALLES IST NEU AUSSER VON EDEKA ZUR BERLINER-ALLEE / INDIRA: STR DA LIEGT DER ALTE DRECK DRIN DA HILFT AUCH KEIN SCHLEIFEN MEHR.
    GENAU DIESER FÄHRT JEDEN ABEND UM 22:30 BIS 00:00 UHR UND SCHLEIFFDIE GLEISE .
    ICH FINDES DAS UNVERSCHÄMT UM DIESE UHRZEIT DA LANG ZU FAHREN .
    KÖNNEN SIE DAS NICHT AM TAGE MACHEN ??????

    ICH BEDANKE MICH DAS SIE MIR ZUGEHÖRT HABEN .
    VIELLEICHT GEHT ES DOCH NOCH VOR 2020 LOOOOOOOOOOS !!!!!

    MIT FREUNDLICHEN GRUSS

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